Villa zwischen Bäumen am Ufer vom Griebnitzsee in Potsdam / Babelsberg.

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[6851-SuJ4rh5UaS] Villa zwischen Bäumen am Ufer vom Griebnitzsee in Potsdam / Babelsberg. © www.christoph-bellin.de mehr anzeigen
Babelsberg ist der größte Stadtteil Potsdams - bis 1938 wurde er Nowawes genannnt. Friedrich der Großen hat den Ort 1751 - 1754 als Kolonie für wegen ihres Glaubens verfolgte evangelische Weber und Spinner aus Böhmen angelegt. Die Weber verarbeiteten zunächst Baumwolle (Kattun); ein weiteres Ziel des Königs war die einheimische Herstellung von Seide. Auf einem dreieckigen Grundriss entstanden an mit Maulbeerbäumen (als Grundlage für die Seidenspinnerei) bepflanzten Straßen kleine Weberhäuser. Auf dem in der Mitte liegenden Platz wurde eine Kirche – die 1753 geweihte Friedrichskirche − errichtet. Auch auf dem Kirchplatz und in der Nähe der Kolonie wurden tausende von Maulbeerbäumen angepflanzt. 1759 gab es in Nowawes 105 Hauswebstühle - 1885 ca.1.600 Webstühle. Potsdam ist eine kreisfreie Stadt und mit gut 160.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt und Hauptstadt des Landes Brandenburg. Sie liegt unmittelbar südwestlich von Berlin am Mittellauf der Havel. Das Stadtgebiet besteht heute zu rund 75 Prozent aus Grün-, Wasser- und Landwirtschaftsfläche, insgesamt befinden sich über 20 Gewässer in Potsdam. Die Stadt ist vor allem bekannt für ihr historisches Vermächtnis als ehemalige Residenzstadt der Könige von Preußen mit den zahlreichen und einzigartigen Schloss- und Parkanlagen. Die Kulturlandschaften wurden 1990 von der UNESCO als größtes Ensemble der deutschen Welterbestätten in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen. Ungefähr 410 000 Touristen geben jährlich ca. 1 Milliarde Euro in der Stadt aus; 20 000 Potsdamer finden Beschäftigung im Tourismus - 160 000 EinwohnerInnen leben auf einer Fläche von 188 km² .

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