Schachspieler im Freien in der Sonne am Ufer der Weichsel - Wisla; im Hintergrund der Wawel; Burg - Residenzschloss und Türme der Kathedrale in Krakau / Kraków.

[0078-ErfKPqbDXF] Schachspieler im Freien in der Sonne am Ufer der Weichsel - Wisla; im Hintergrund der Wawel; Burg - Residenzschloss und Türme der Kathedrale in Krakau / Kraków. © Christoph Bellin mehr anzeigen
Der Wawel ist die ehemalige Residenz der polnischen Könige in Krakau. Die Burganlage liegt auf einem Hügel (228 m über dem Meeresspiegel) über der Weichsel. Zusammen mit der Krakauer Altstadt ist sie Weltkulturerbe der UNESCO. Mehr als 500 Jahre lang - bis 1596 - regierten die polnischen Könige von Wawel aus Polen. Auch nachdem Ende des 16. Jahrhunderts Warschau die Hauptstadt wurde, fanden in der Kathedrale die Krönungs- und Bestattungszeremonien statt. 41 der 45 polnischen Könige wurden in der Kathedrale beigesetzt. Die Kathedrale St. Stanislaus und Wenzel in Krakau ist die Bischofskirche des Erzbistums Krakau. Sie steht auf dem Wawel-Hügel. Die dreischiffige gotische Kathedrale wurde zwischen 1320 und 1364 errichtet und ist umgeben von einer Steinmauer mit drei frühbarocken Pforten und kleineren Gebäuden. Darunter ist die Sigismund-Kapelle (Kaplica Zygmuntowska), ein Renaissancebau mit einer goldenen Kuppel. Errichtet hat die Kapelle Bartolomeo Berecci in den Jahren zwischen 1518 und 1534. An der Stelle der Kathedrale standen vorher bereits zwei romanische Kirchen. Die erste war 1.000 im Zuge der Errichtung eines Bistums in Krakau gebaut worden. Die zweite war 1142 geweiht worden. Die königliche Residenz ließ Zygmunt I Stary (Zigmunt I. der Alte) nach einem Brand 1499 im Stil der Renaissance umbauen. Aus dieser Zeit stammt der dreistöckige Arkadenhof, der eine Fläche von 2800 m² einnimmt. Krakau, polnisch Kraków ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Kleinpolen und liegt an der oberen Weichsel im südlichen Polen. Krakau ist Sitz der zweitältesten Universität Mitteleuropas; eine Vielzahl an Bauwerken der Gotik, der Renaissance, des Barocks und späterer Epochen prägt das Bild der alten Stadt. Der Legende nach geht der Name der Stadt auf den Fürsten Krak zurück, der im 6. Jahrhundert auf dem Wawelhügel wohnte. Zwei Hügelgräber aus dieser Zeit, das des Krak und seiner Tochter Wanda, und die Drachenhöhle liegen unterhalb des Wawelschlosses. Im Jahre 965 wurde Krakau zum ersten mal urkundlich erwähnt und war von 1038 bis 1596 Haupt- und Königsstadt von Polen. Nach der Zerstörung des alten Krakaus durch die Tataren, unter Dschingis Khan, wurde die Stadt ab 1257 im gotischen Stil um den mittelalterlichen Marktplatz wieder aufgebaut. Die Goldene Zeit Krakaus fällt mit der Regierungszeit der Dynastie der Jagiellonen vom 14. bis 16. Jh. zusammen, als diese von Krakau über den damals flächenmäßig größten Staat in Europa, die polnisch-litauische Adelsrepublik, herrschten. In dieser Zeit wurde die Jagiellonen Universität in Krakau gegründet (1364), an der u.a. Nikolaus Kopernikus studierte.

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