Das KZ-Außenlager Schwarzenpfost in der Rostocker Heide in Mecklenburg-Vorpommern war eine Nebenstelle des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück.

[2635-skX6BCgd6c] Das KZ-Außenlager Schwarzenpfost in der Rostocker Heide in Mecklenburg-Vorpommern war eine Nebenstelle des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück. © Christoph Bellin Das Lager Schwarzenpfost bestand aus dem Verlagerungsbetrieb der Heinkel Flugzeugwerke in Schwarzenpfost und dem Unterkunftslager für die vorwiegend weiblichen Häftlinge in Oberhagen. mehr anzeigen
Die etwa 1000-1500 ausgemergelten Menschen führten ein erbärmliches Leben, ohne ausreichende Kleidung, Essen, Hygiene und medizinische Versorgung. Deutsche, Ungarn, Bulgaren, Norweger, Polen, Ukrainer, Russen, Tschechen und Jugoslawen waren hierher verschleppt worden, unter ihnen zahlreiche Juden, Sinti und Roma. Die Häftlingsfrauen aus Oberhagen mussten täglich einen etwa vier Kilometer langen Fußmarsch nach Schwarzenpfost bewältigen, männliche Zwangsarbeiter kamen unter strengster Bewachung mit dem Zug aus Rostock. Die heutige Gedenkstätte mit Rundgang und Schautafeln wurde als Projekt der Regionalen Schule Gelbensande erforscht und angelegt.

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