Figürlicher Fassadenschmuck mit Baldachin - römische Figur mit Stab, Schlange und Schale / Hippokrates - Marktkirchhof in Goslar.

[43_1023-Lg9idvNGNm] Figürlicher Fassadenschmuck mit Baldachin - römische Figur mit Stab, Schlange und Schale / Hippokrates - Marktkirchhof in Goslar. © Christoph Bellin mehr anzeigen
Seit der Römerzeit war der Harz ein bedeutendes Erzabbau-Gebiet. Daher entstanden hier Siedlungen, in denen das Erz zu Metallen verarbeitet und veredelt wurde. Die erste urkundliche Erwähnung Goslars ist für das Jahr 979 belegt. 1009 begann mit der ersten Reichssynode unter Heinrich II. die für Goslar wichtige Periode als eine zentrale Pfalz des Heiligen Römischen Reiches. Unter Heinrich III. entwickelte sich seine Lieblingspfalz in Goslar zum Zentrum des Reiches. Mit dem Rückzug der Kaiser aus dem nördlichen Reichsteil begann der Aufschwung zur städtischen Unabhängigkeit. Nach Gewährung der Goslarer Stadtrechte, die aus den Rechten für die Fernhandelskaufleute von 1025 hervorgingen, bemühte sich der 1219 erstmals erwähnte Rat um stete Anerkennung der Rechte und Ausweitung der städtischen Befugnisse. Ab 1267 bis 1566 gehörte Goslar dem Städte- und Kaufmannsbund der Hanse an. Spätestens aus dieser Zeit stammt auch die Alte Harzstraße. Ab 1290 war Goslar eine freie Reichstadt. Das Erzbergwerk Rammelsberg ist zusammen mit der Altstadt von Goslar Weltkulturerbe - auf einer Fläche von 163 km² leben ca. 50 000 EinwohnerInnen.

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