Dächer von Sangerhausen - Blick zur Abraumhalde "Hohe Linde" - 144m hoher Spitzkegel aus tauben Gestein des Kupferbergbaus.

[DSC_3482-2-9k2Xu8JZBi] Dächer von Sangerhausen - Blick zur Abraumhalde "Hohe Linde" - 144m hoher Spitzkegel aus tauben Gestein des Kupferbergbaus. © Christoph Bellin mehr anzeigen
Die Spitzkegelhalde "Hohe Linde" ist ein Industriedenkmal und eines der Wahrzeichen von Sangershausen. Die Abraumhalde ist ein Relikt des Kupferschieferbergbaus in der Stadt: innerhalb von 35 Jahren wurde der 144 Meter hohe künstliche Berg aus dem tauben Gestein des Thomas-Müntzer-Schachtes aufgeschüttet. Sangerhausen ist die Kreisstadt des Landkreises Mansfeld-Südharz im Land Sachsen-Anhalt. Wichtiger Wirtschaftszweig war seit dem Mittelalter der Silber- und Kupfer-Bergbau. Da sich viele Bürger von Sangerhausen 1525 am Bauernkrieg beteiligten, wurde die Stadt mit 5.000 Gulden und sieben Hinrichtungen bestraft. Erst nach dem Tod Herzog Georgs des Bärtigen setzte sich 1539 die Reformation durch. 1990 wurde der Bergbau in Sangershausen eingestellt - bis dahin befand sich dort Europas größtes Fördergebiet für Kupfer. Auf einer Fläche von 207 km² leben in Sangershause ca. 28 000 Einwohner*Innen.

Navigieren im Album (fast) schwarz weiss / black & white:

Auswahl aus dem Album (fast) schwarz weiss / black & white:

Das Foto befindet sich in folgenden Alben:


Album-Index