Westhafen, Berlin.

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Der Berliner Westhafen ist ein Binnenhafen im Ortsteil Moabit des Bezirks Mitte. Er ist mit einer Fläche von 430 000 Quadratmetern der größte Hafen der STadt. Über den Westhafenkanal und Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal (in westlicher Richtung Hohenzollernkanalgenannt) ist er mit Spree und Havel verbunden und darüber in das überregionale Wasserstraßennetz zwischen Elbe und Oder integriert. Als Betreibergesellschaft wurde 1923 die BEHALA (Berliner Hafen- und Lagerhaus AG) gegründet. Am 3. September des gleichen Jahres konnte ein erster Teilbereich des Westhafens eingeweiht werden. Mit den anschließenden Erweiterungen, insbesondere zwischen 1924 und 1927, wurde der Westhafen zum zeitweilig zweitgrößten Binnenhafen Deutschlands ausgebaut. Zwischen 1939 und 1943 erhielt der Hafen ein weiteres mächtiges Getreidesilo nach Plänen des Architekten Ernst-Erik Pfannschmidt. Zuvor gab es bereits einen Zollspeicher.

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