Tönning, Schleswig-Holstein.

Tönnin ist eine Stadt und ein Bade- und Luftkurort im Kreis Nordfriesland, Schleswig-Holstein. Gelegen an der Eider, nahe deren Mündung in die Nordsee in der Nähe des Eidersperrwerks, verfügt die Stadt über einen Hafen, der bis zum Ende des 19. Jahrhunderts von großer Bedeutung war. Die Tönningharde wurde erstmals 1187 erwähnt. Tönnings Blüte als Stadt begann, als Einwanderer aus den Niederlanden für einen starken wirtschaftlichen Aufschwung sorgten. Sie führten vor allem die Käseproduktion im großen Stil ein; Tönning wurde wichtigster Ausfuhrhafen. Im Rekordjahr 1610 gingen drei Millionen Pfund Käse durch den Tönninger Hafen. Zum Hafen und der Schifffahrt gehören Werften - ab 1740 wurden in Tönning Holzschiffe gebaut. 1784 wurde der Eider-Kanal fertig gestellt - ein Verbindung auch für Seeschiffe zwischen Nord- und Ostsee, die auch für wirtschaftlichen Aufschwung in Tönning sorgte. 1895 wurde der Nord-Ostsee-Kanal eröffnet und 1972 verlor der Tönninger Hafen seine Bedeutung als Fischereihafen. Heute leben auf einer Fläche von 44,4 km² knapp 5000 Menschen.

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