Reitwein, Brandenburg

Reitwein ist ein Ort und gleichnamige Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland im Bundesland Brandenburg; 1316 wurde der Ort erstmals in einer Urkunde als Ruthewyn genannt. Bis zur Trockenlegung des Oderbruchs unter Friedrich dem Großen war der Ort ein Fischerdorf. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs erreichten im Laufe des 2. Februar 1945 die ersten sowjetischen Truppen den Ort Reitwein. Die Sowjetische Kriegsgräberstätte Reitwein wurde mit ca. 3000 Gefallenen nach dem Zweiten Weltkrieg in der ehemaligen Parkanlage neben dem Reitweiner Schloss angelegt. In der Nacht zum 22. März 1947 bildete das Treibeis infolge des Eisganges in der Nähe des Umflutkanals bei Küstrin-Kietz eine Eisbarriere. Sie staute binnen kurzer Zeit riesige Wassermengen, die den Oderdeich nördlich von Reitwein an 2 Stellen in einer Länge von über 100 m überfluteten. Auf einer Fläche von 23,9 km² leben ca. 450 Menschen.

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