Peenemünde, Mecklenburg-Vorpommern

Peenemünde ist ein Ort und gleichnamige Gemeinde auf der Insel Usedom im Landkreis Vorpommern-G Bekannt ist Peenemünde für die Raketenentwicklung in der einst dort stationierten Heeresversuchsanstalt Peenemünde (HVP), worunter der als V2 bekannte Flugkörper Aggregat 4 Einsatzreife erlangte. Peenemünde wurde 1282 erstmals urkundlich erwähnt; während des Dreißigjährigen Krieges landete 1630 der schwedische König Gustav II. Adolf mit einer 15.000 Mann starken Streitmacht bei Peenemünde und besetzte nach der Eroberung Usedoms bald das gesamte Odermündungsgebiet. Nach dem Westfälischen Frieden 1648 wurde Peenemünde mit Vorpommern schwedisch. Nach der Verwaltungsreform 1815 kam Peenemünde zur preußischen Provinz Pommern und gehörte von 1818 bis 1945 zum Landkreis Usedom-Wollin. Ab 1936 in der Heeresversuchsstelle u.a. Anlagen zur Entwicklung und Erprobung der Raketen angelegt. Nach 1945 wurde das Gelände sowjetischer Marine- und Luftwaffenstützpunkt der Roten Armee - 1952 erfolgte die Übergabe des Stützpunkts an die Kasernierte Volkspolizei See als Vorläuferformation der Nationalen Volksarmee der DDR. Das Kraftwerk arbeitete noch bis 1990 und wird heute als Historisch-Technische Museum Peenemünde genutzt. In der Gemeinde Peenemünde leben auf einer Fläche von 25,7 km² ca. 340 Menschen.

Das Album enthält 40 Bilder:



Album-Index