Novi Sad, Serbien.

Novi Sad ist eine Stadt am Ufer der Donau im Norden Serbiens. Der Ort entstand im Spätmittelalter als Teil des Königreichs Ungarn; 1526 wurde er von den Osmanen erobert. Nach dem Sieg der Österreicher gegen die Osmanen 1697 wurde das Areal an Österreich abgetreten - 1748 verlieh Kaiserin Maria Theresia der Stadt die Rechte einer „königlichen Freistadt“ und nannte sie „Neoplanta“. Später wurde der Ort serbisch Novi Sad und bulgarisch Mlada Loza genannt.
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges fiel das Gebiet um Novi Sad an das neu errichtete Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, das sich ab 1929 Königreich Jugoslawien nannte. In der Zeit von 1941 bis 1945 war die Stadt vom zu den Achsenmächten gehörenden Königreich Ungarn besetzt. Novi Sad war während des Kosovokrieges 1999 Ziel von Luftangriffen durch die NATO, wobei unter anderem alle Donaubrücken, die regionale Wasserversorgung (welche 600.000 Menschen versorgte), das Rundfunkgebäude und die Raffinerie zerstört wurden. Weiter wurden das städtische Krankenhaus, mehrere Grundschulen, eine Kindertagesstätte und mehrere Kinderkrippen durch die Bomben beschädigt

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