Neustadt in Sachsen

Neustadt in Sachsen ist eine Stadt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Sachsen. Im Jahr 1333 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung Neustadts als Goldbergbaustadt, die Gründer waren Freiberger Bergleute. Die Stadt lag an der damals wichtige Kreuzung zweier Handelsstraßen, der Salzstraße von Halle (Saale) nach Prag und der Pilgerstraße von Bautzen zum böhmischen Wallfahrtsort Mariaschein, befand. Das Rathaus von Neustadt wurde um 1700 erbaut - über dem Rathausportal befinden sich das Meißner und das Neustädter Wappen. Die im neogotischen Stil umgebauten evangelischen St.-Jacobi-Kirche wurde 1884 errichtet. Die katholische St.-Gertrud-Kirche wurde 1927–1928 erbaut. Ein Relief erinnert an die „Pfeng-Pauline“, eine Handelsfrau, die um 1900 eine stadtbekannte Persönlichkeit war. In ihrem Korb hatte sie stets Süßigkeiten, die sie für Pfennigbeträge auf Volksfesten der Umgebung verkaufte. Neustadt in Sachsen ist Mitglied in der größten Städtefreundschaft Europas - 37 Städte und Gemeinden aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Polen, der Slowakei, Tschechien und den Niederlanden, die den Namen Neustadt tragen, haben sich in der Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa zusammengeschlossen - in den Boden eingelassene Steinplatten zeige alle Städte mit dem Namen Neustadt. In der Stadt leben auf einer Fläche von 83,1 km² ca. 12 000 Menschen

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