Mahnmal / Gedenkstätte KZ-Außenlager Barth.

Das KZ Barth war eines der Außenlager des KZ Ravensbrück; es wurde 1943 angelegt, um für die Heinkel-Flugzeugwerke dringend benötigte und preiswerte Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen. Insgesamt wurden etwa 7.000 KZ-Häftlinge im Lager Barth durch die SS mit Waffengewalt bewacht und zur Arbeit gezwungen. Männer und Frauen aus mehr als 20 Nationen arbeiteten täglich im vierzehntäglich wechselnden Zweischichtdienst zwölf Stunden. Viele Häftlinge erkrankten an Tuberkulose. Eine große Zahl der Geschwächten erlag den Strapazen des Lagerlebens, verhungerte oder wurde erschossen. Im Jahre 1955 wurde eine Gedenkstätte zur Erinnerung an die Toten des KZ-Außenlagers errichtet, wobei zahlreiche Tote aus dem Lagergelände hierher umgebettet wurden. Am 8. Mai 1966 wurde eine neue Gedenkstätte errichtet, mit einem Denkmal von Joachim Jastram, das acht steinerne Grabplatten, einen Turm sowie eine Betonmauer auf einer Terrasse umfasst.

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