Lütjenburg, Schleswig-Holstein

Lütjenburg ist eine Stadt im Kreis Plön in Schleswig-Holstein; Die Region Lütjenburg war bereits seit der Jungsteinzeit (Neolithikum) von Menschen besiedelt. In der Umgebung von Lütjenburg findet man mehrere Bodendenkmale, die auf die slawische Besiedelung der Region durch den Stamm der Wagrier hinweisen. Die Geschichte Lütjenburgs begann mit einer befestigten Siedlung der Wagrier. Die Siedlung entwickelte sich als Rast- und Marktort und erhielt vermutlich noch von Adolf IV. von Schauenburg die Stadtrechte (vor 1238) gemäß dem Lübischen Recht. Zu diesem Anlass wurde mit der Errichtung des heutigen Kirchbaus begonnen. Es ist die älteste Backsteinkirche im Ostseeraum, zunächst hieß sie wohl St. Blasius, seit der Reformation St. Michaelis. Um 1497 gab die dänische Krone, der das Herzogtum Schleswig und das Herzogtum Holstein seit 1460 unterstanden, Lütjenburg als Erbbesitz an Hans Rantzau (1477–1522), den Gutsherrn auf Neuhaus (bei Giekau). 1867 wurde Schleswig-Holstein preußische Provinz. Als Wahrzeichen der Stadt Lütjenburg wird der „Bismarckturm“ genannt, der 1898 erbaut wurde. In Lütjenburg leben auf einer Fläche von 6,2 km² ca. 5250 Menschen.

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