Lubmin, Mecklenburg-Vorpommern

Lubmin ist ein Ort und gleichnamige Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Greifswald im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern; Lubmin trägt das Prädikat „Seebad" und liegt am Greifswalder Bodden, einem Nebengewässer der Ostsee. 1271 wurde „Lubbenin“ erstmals urkundlich erwähnt. Früher wurde die Gemeinde von Fischerei und Landwirtschaft geprägt - 1865 hatte der Ort 435 Einwohner in 75 Familien. Ab 1967 begann der Bau des Kernkraftwerkes Nord, dessen erster Reaktorblock am 1973 in Betrieb ging. Das Kernkraftwerk hieß offiziell VE Kombinat Kernkraftwerke ‚Bruno Leuschner‘ Greifswald; es wurde 1990 abgeschaltet und 1995 endgültig stillgelegt. In Lubmin erreicht die Nord-Stream-Pipeline, auch Ostseepipeline genannt, von der Ostsee aus Russland kommend das Festland. Auf einer Fläche von 13,8 km² leben ca. 2130 Menschen.

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