Letschin, Brandenburg

Die Stadt und gleichnamige Gemeinde Letschin liegt im Oderbruch im Landkreis Märkisch-Oderland im Bundesland Brandenburg. Letschin wurde 1336 erstmals urkundlich erwähnt. Letschin erhielt 1863 die Marktgerechtigkeit und erhielt kleinstädtischen Charakter mit Geschäften, Gaststätten, Hotels, Festsälen, Schulen und einer Druckerei. 1905 errichtete die Gemeinde für König Friedrich II. von Preußen als Dank für die von ihm veranlasste Trockenlegung des Oderbruchs ein Denkmal nach einem Entwurf von Hans Weddo von Glümer. Da der Ort im Zweiten Weltkrieg bei der Schlacht um Berlin in der Hauptkampflinie lag, wurde er im April 1945 stark zerstört. Auf dem ehem. Dorfanger von Letschin wurde ein sowjetisches Ehrenmal angelegt. Dei ev. Kirche wurde 1812 gebaut, Karl Friedrich Schinkel entwarf den Kirchturm. 1945 wurde die Kirche zerstört und nur der Kirchturm 2002/03 restauriert. In Letschin leben auf einer Fläche von 142,2 km² knapp 4000 Menschen.

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