Gedenkstätte Hannoverscher Bahnhof, Hamburg

Der Hannoversche Bahnhof (bis 1892 Venloer Bahnhof) war ein früherer Kopfbahnhof in Hamburg. Er wurde 1872 eröffnet und lag auf dem Großen Grasbrook auf dem Gelände des heutigen Lohseplatzes. Von 1906 bis 1999 war er einer der wichtigsten Güterbahnhöfe Hamburgs. Zwischen 1940 und 1945 diente er als zentraler Hamburger Deportationsbahnhof für Juden, Sinti und Roma. Nach der Stilllegung wurde ein Teil des früheren Bahnhofsgeländes zur Gedenkstätte umgebaut. Am 10. Mai 2017 wurde die Gedenkstätte denk.mal Hannoverscher Bahnhof eingeweiht, die an die Deportationen von Juden sowie Sinti und Roma vom Hannoverschen Bahnhof zwischen 1940 und 1945 erinnert und die das Gelände des Parks durchzieht. Neben dem als Gedenkort ausgewiesenen und unter Denkmalschutz stehenden Relikt des Bahnsteigs 2 des ehemaligen Bahnhofs befindet sich hier eine sogenannte Fuge, die vom ehemaligen Bahnhofsvorplatz entlang dem historischen Gleisverlauf bis hin zum Bahnsteig durch den Park führt.

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