Forst, Lausitz; Brandenburg

Forst (Lausitz) niedersorbisch Baršć, ist die Kreisstadt des brandenburgischen Landkreises Spree-Neiße in der Niederlausitz. Im 14. Jahrhundert wurde der an der West-Ost-Straße von Halle nach Glogau (Salzstraße) gelegene Ort als Stadt bezeichnet. Ab dem 15. Jahrhunder prägte das Tuchmacherhandwerk die Wirtschaft der Stadt - 1863 nahm eine Gasfabrik ihren Betrieb auf, 1888 eröffnete der städtische Schlachthof und 1903 das Wasserwerk. Zum Ende des II. Weltkriegs wurden große Teile der Stadt zerstört. Der historische Wasserturm steht unter Denkmalschutz und ist das Wahrzeichen der Stadt. Die Grundlegung der Forster Stadtkirche fand im 12. Jahrhundert statt - ehem. Industriearchitektur wurde umgenutzt und steht unter Denkmalschutz. Der Forster Mühlengraben ist ein 1380 angelegter Seiten-Kanal von der Lausitzer Neiße und erstreckt sich über sechs Kilometer durch die Innenstadt von Forst. Am Ufer dieses (späteren) Industriekanals befand sich ein Wasserkraftwerk und zahlreiche Tuchfabriken. Die Stadt Forst (Lausitz) hat eine Fläche von 110,7 km³ und ca. 17 500 Einwohner*Innen.

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