Boitzenburg, Brandenburg

Boitzenburg ist ein Ortsteil der Gemeinde Boitzenburger Land im Landkreis Uckermark im Bundesland Brandenburg. Der Ort wurde 1215 es in der Schreibweise „Bozineburc“ erstmals urkundlich erwähnt. Die Gründung des Klosters ging auf das Jahr 1269 zurück und das Schloß Boitzenburg stammt ursprünglich aus dem Jahr 1276. 1801 hatte der Ort 663 Einwohner*Innen - u.a. 10 Leineweber, 10 Maurer, 5 Schuhmacher, 6 Schneider, 2 Böttcher, 3 Tischler und viele Einzelhandwerker. 1945 wurde die Gutsbesitzer enteignet und zunächst an landlose Bauern, Landarbeiter und Flüchtlinge verteilt - später wurde es in eine Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) eingebracht. 2003 wurde das Schloss Boitzenburg nach 1999 begonnenen umfassenden Renovierungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es beherbergt ein Hotel und ein Restaurant. Der gegenüberliegende Marstall wird als Kreativzentrum, Bauernmarkt und Veranstaltungsbereich genutzt. Die evangelische Pfarrkirche St. Marien auf dem Berge wurde erstmals 1271 als Kirche des Zisterzienserkloster Boitzenburg erwähnt. Das Zisterzienserinnen-Kloster wurde im 1271 gestiftet und im Dreissigjährigen Krieg zerstört - die jetzigen Ruinen stehen unter Denkmalschutz. Die Gemeinde Boitzenburger Land hat auf einer Fläche von 217,4 km² km² ca. 3100 Einwohner*innen.

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